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Mit diesem Albumtitel und Songs wie "Farbe, der man
schwer einen Namen geben konnte", "Was ich an deinem Nachthemd schätze"
oder "Am Arsch, Welt, kannst du mich kaputtschlagen" haben sich
Erdmöbel wieder einmal wohlgelaunt dem vorschnellen Vorurteil
ausgesetzt, hier sei "pseudo-intellektueller Mist" im Schwange. Die
assoziativen, gescheiten Texte von Prefab Sprout-Fan Markus Berges
stoßen dementsprechend nicht selten auf verschlossene Ohren: "Sie
drehten leise sich ums Tischtuch / Wie eine Weihnachtspyramide / Und
legten Krümel wo sie schon / Gewesen waren." In Köln hat man diesmal
sogar zwei überraschenderweise vollkommen gelungene Cover-Versionen
aufgenommen: Aus Burt Bacharachs unsterblichem "Close To You" wird "Nah
bei Dir", aus Henri Mancinis "Nothing To Lose" "Nichts zu verlieren".
Einen flachen Schlusssatz wie "Erdmöbel: Die wissen, wie!" ersparen wir
uns und nehmen stattdessen mit folgendem, wiederum auf Erdmöbel
abzielenden Sinnspruch vorlieb: Am Arsch, Welt, kannst du diese Band
kaputtschlagen. Wenn du den Schneid dazu hast.(6) Jan Wigger